Whitebox | Testbericht 05/2019

  • Aktives Risikomanagement
  • Sehr günstige Sparpläne (5 €)
  • Finanzportfolioverwaltungslizenz
  • Übersichtliche Anlageplattform

Whitebox zählt längst in den Kreis der wichtigsten Roboadvisor am Markt. Das Unternehmen setzte sich das Ziel, seinen Kunden den Weg zu einer individuellen Geldanlage zu bahnen, die gerade in einer Zeit der niedrigen Zinsen bedeutsam ist. Doch welche Qualitäten liegen dem Angebot zugrunde und welche Stärken des Anbieters lassen sich ausmachen?

Wie funktioniert Whitebox?

Anlageergebnis bei einer einmaligen Einlage von 10000 EUR & einer monatlichen Einzahlung von 100 EUR

Zunächst lohnt es sich, den Blick auf die Funktionsweise von Whitebox Robo Advisor zu lenken. An und für sich beginnt die Anmeldung mit einem genauen Blick auf die Parameter der Registrierung. Für welchen Zeitraum soll der Betrag etwa angelegt werden? Und welche Summe steht dafür anfänglich zur Verfügung, die womöglich weiter aufgestockt werden könnte? Mithilfe der Antworten ist es möglich, den finanziellen Rahmen der Anlage klar abzustecken und die nächsten Schritte der Anmeldung im Anschluss darauf zu gründen.

Auf der anderen Seite ist es bedeutsam, den Blick auf das Risiko der Anlage zu lenken. Längst nicht jeder Kunde ist dazu bereit, klare Wertschwankungen während der Zeit des Investments in Kauf zu nehmen. Konservative Anleger erhalten deshalb ein Depot, welches sich nach anderen Gesichtspunkten zusammensetzt. Aufgrund der großen Auswirkung, welche die Antworten auf diese ersten Fragen auf die Gesamtbilanz haben, ist es ohnehin von großer Bedeutung, diese mit einem hohen Maß an Sorgfalt zu beantworten.

Das Angebot von Whitebox:

Doch wie lässt sich das Angebot nun beschreiben, welches der Roboadvisor den eigenen Kunden macht? Auf der einen Seite handelt es sich um einen Weg, mit einer großen Zeitersparnis zu einer individuellen Anlage zu kommen. Dies wäre ansonsten nur mithilfe eines eigenen Anlageberaters möglich. Dieser wiederum würde weit höhere Kosten nach sich ziehen, welche die Dienste ohnehin nur für große Vermögen relevant erscheinen lassen. Dem Roboadvisor gelingt es letztlich, hier eine Brücke zu den Normalverdienern zu schlagen, die ebenfalls eine solche Dienstleistung in Anspruch nehmen können.

Welche Anlagestrategien stehen zur Auswahl?

Nach unserem Whitebox Test bietet Whitebox seinen Kunden die Gelegenheit, eine konservative Anlage zu nutzen. Hier werden ganz gezielt Handelsgüter ausgewählt, die sich durch niedrige Schwankungen auszeichnen. Obwohl dies die Erwartungen der Rendite etwas schmälert, ist es diesen Anlegern von großer Bedeutung, ihr Depot mit einer möglichst geringen Wahrscheinlichkeit in den roten Zahlen erleben zu müssen.

Auf der anderen Seite bietet sich die Gelegenheit, das Risiko bis hin zu einem dynamischen Portfolio zu verändern. Vor allem der Anteil der Aktien, der folglich mit in das Investment hineinspielt, vergrößert sich auf diese Art und Weise. So steigt zwar die zu erreichende Rendite sehr stark an, doch im gleichen Zug erhöht sich auch das Risiko, mit dem für den Zeitraum der Anlage gerechnet werden muss.

Anlagestrategien
Sicherheitsorientierte Anlage Sicherheit ist oberstes Ziel
Ausgewogene Anlage Mittel aus Rendite und Sicherheit
Renditeorientierte Anlage Rendite ist oberstes Ziel

Wie hoch ist die Mindesteinlage?

Leider bietet sich erst ab einer Einlage von 5.000 Euro die Gelegenheit, das Depot bei Whitebox aufzustocken. Somit richtet sich die Offerte vor allem an gut betuchte Kunden, die dazu in der Lage sind, diese finanziellen Herausforderungen selbst zu meistern. Auf der anderen Seite ist zu erkennen, dass die gesetzliche Einlagensicherung das Depot bis zu einer Summe von 100.000 Euro pro Kunde absichert.

Gleichsam bietet sich über den Sparplan die Gelegenheit, doch mit geringeren Summen mit der Anlage zu starten. Wer sich für die regelmäßigen Einzahlungen auf monatlicher Basis entscheidet, kann bereits ab einer Summe von nur fünf Euro im Monat auf das Angebot zugreifen. Zumindest in dieser Kategorie bietet sich also auch für Kleinsparer die Gelegenheit, die Vorteile des Angebots im eigenen Sinne zu nutzen und darauf zentral zuzugreifen.

Welche Anlagestrategie wird bei Whitebox verfolgt?

Es gibt einige Werte, die bei der Planung der Strategie von großer Bedeutung sind. So setzt Whitebox generell auf einen aktiven Ansatz. Dies bedeutet, dass die Handelsgüter nicht zwingend über einen längeren Zeitraum gehalten werden sollen. Stattdessen werden bereits kleine Verschiebungen des Kurses genutzt, um mit Gewinn zu verkaufen. Zu einem späteren Zeitpunkt wird dieser Prozess wiederholt. In der Vergangenheit gelang es dem Roboadvisor auf diese Weise, zu einer sehr erfolgreichen Bilanz zu kommen.

Auf der anderen Seite steht eine gute Diversifikation im Zentrum der Anlage. Nach unserem Whitebox Test ist die Diversifikation beim Robo Advisor ausgesprochen gut. Verschiedene Länder, Branchen und Güter werden ausgewählt, damit sich einzelne Schwankungen in ihrer Gesamtheit nur minimal auf die aktuelle Bilanz auswirken. Mit dieser Strategie können die Wertschwankungen des gesamten Depots ganz im Sinne der Anleger reduziert werden.

Welche Anlageklassen stehen im Angebot?

Doch welche verschiedenen Anlageklassen sind am Ende verfügbar? Auch im Falle von Whitebox führt kein Weg an den ETFs vorbei. Diese passiv gemanagten Fonds haben gegenüber klassischen Fonds den Vorteil, dass sie deutlich geringere Gebühren vorweisen. Das Gehalt eines klassischen Fondsmanagers, welches die Rendite am Ende schmälern könnte, muss an dieser Stelle nicht finanziert werden. Dennoch konnten zuletzt sehr überzeugende Renditen erreicht werden. Für Investitionen in Gold steht ein einzelner ETC zur Verfügung, der ebenfalls in das Depot der Anleger einfließen kann.

Übersicht der Kosten

Jeder Kunde wird sich darüber hinaus die Frage stellen, wie nun für die Dienstleistung zu bezahlen ist. Zur Freude der Anleger entschied sich das Unternehmen für einen sehr transparenten Umgang mit dem Kosten. Die Gebühren für die Verwaltung des Vermögens sind dabei abhängig von der Höhe der Einlage. Wer bis zu 30.000 Euro anlegt, muss mit einer Gebühr von 0,95 Prozent pro Jahr rechnen. Im Anschluss daran geht es in kleinen Schritten weiter mit den Kosten nach unten. Bei Einlagen von mehr als einer halben Million Euro sind dann nur noch 0,35 Prozent pro Jahr zu zahlen.

Die Kosten der Fonds müssen ebenfalls von den Anlegern getragen werden. Da es sich vorwiegend um preiswerte ETFs handelt, fallen diese mit durchschnittlich 0,22 Prozent pro Jahr relativ knapp aus. So ist für ein gutes Verhältnis von Preis und Leistung im Sinne aller Kunden gesorgt.

Kostenübersicht
Fondskosten pro Jahr 0,22 %
Servicegebühr pro Jahr 0,95 % < 30.000 €
0,85 % ≥ 30.000 €
0,75 % > 50.000 €
0,60 % ≥ 100.000 €
0,45 % ≥ 250.000 €
0,35 % ≥ 500.000 €
0,35 % gemeinnützige Stiftungen
Performancegebühr Keine
Mindestanlagebetrag 5000 €
Sparplan Ab 5 €

Depoteröffnung

Die Eröffnung eines Depots bei Whitebox wurde in den vergangenen Jahren immer wieder vereinfacht. In einem ersten Schritt werden dafür alle persönlichen Daten in das dafür vorgesehene Formular eingetragen. Im Anschluss daran klärt sich im Rahmen der zentralen Fragen, nach welchen Parametern die Anlage individuell ausgerichtet werden soll. Sobald diese Fragen aus der Welt geschaffen wurden, bietet sich die Gelegenheit, die Verifizierung vorzunehmen. Nach wenigen Werktagen ist das Depot dann in vollem Umfang für den Einsatz bereit.

Darstellung der Depoteröffnung bei Whitebox – einfach & schnell

Vorteile

  • geringe Kosten
  • differenzierte Anlagestrategie
  • preiswerte ETFs im Angebot
  • ansprechender Support

Nachteile

  • Mindesteinlage 5.000 Euro

Kundendienst und Support

Wer während der Registrierung auf Fragen oder Probleme stößt, hat auch hier die passende Unterstützung an der eigenen Seite. Zu jeder Zeit ist es möglich, sich auf verschiedenen Wegen mit dem Kundenservice in Verbindung zu setzen. Neben einer leider nicht kostenfreien Hotline steht dafür auch eine E-Mail-Adresse zur Verfügung. An Werktagen sind dort die ersehnten Antworten innerhalb von rund einer Stunde zu erwarten. Einen großen Teil der auftretenden Fragen kann der Anbieter bereits über sein FAQ aus der Welt schaffen. Dieses widmet sich noch einmal ganz gezielt den verschiedenen Problemen, die in diesem Zeitraum auftreten können. Nach unserem Whitebox Test bietet der Anbieter genügend Support Möglichkeiten, damit nie Fragen offen bleiben müssen.

Unser Fazit zu Whitebox

Im Whitebox Test muss ein klar positives Fazit zum Angebot von Whitebox gefällt werden. Dem Anbieter gelingt es, die automatisierte Vermögensverwaltung mit all ihren Facetten zugänglich zu machen. Die hohe Mindesteinlage von 5.000 Euro kann derweil mithilfe des Sparplans leicht umgangen werden. In Kombination mit der starken Performance, durch die sich bereits die vergangenen Jahre auszeichneten, ist für eine sichere Grundlage gesorgt, welche die Anleger in ihrem Sinne nutzen können, um die ersehnte Rendite zu erzielen.

Kundenbewertungen

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